200 Jahre nach ihrer Entdeckung bleibt die Parkinson-Krankheit in vielerlei Hinsicht rätselhaft. Auf Heilpflanzen wie Mucuna pruriens werden jedoch große Hoffnungen gesetzt. Erfahren Sie, wie sie bei dieser Krankheit helfen könnte.
Die Parkinson-Krankheit ist eine degenerative Erkrankung des Nervensystems, die durch das langsame und fortschreitende Absterben von Neuronen in einer als „schwarze Substanz“ bezeichneten Nervenzellgruppe gekennzeichnet ist.
Betroffene machen in der Regel ruckartige, unkontrollierbare Bewegungen, da sich die absterbenden Neuronen in einem Bereich des Gehirns befinden, der die Bewegungen steuert.
Wenn die ersten Symptome (Tremor, Steifheit) auftreten, sind bereits 60-80 % der Neuronen in der „schwarzen Substanz“ zerstört.
Da diese Dopamin produziert, ein chemischer Botenstoff, der für die Kontrolle der Bewegung unerlässlich ist, führt das Absterben der Neuronen zu einem allgemeinen Mangel an Dopamin und einer Zunahme von zwei anderen Botenstoffen im Gehirn: Acetylcholin und Glutamat.
Dieses wachsende Ungleichgewicht verursacht die Symptome, die sich im Laufe der Zeit verschlimmern. Leider ist es der Wissenschaft bis heute nicht gelungen, die genauen Ursachen für das Absterben der Neuronen zu identifizieren.
Es gibt keine medikamentöse oder chirurgische Behandlung, die Parkinson heilen kann.
Wahrscheinlich muss zuerst die Ursache der Krankheit verstanden werden, bevor eine Therapie gefunden wird.
Dementsprechend zielen die Behandlungen, die heute verwendet werden, nur darauf ab, die Symptome zu lindern und den Krankheitsverlauf etwas zu verlangsamen.
Vier Ansätze werden erforscht:
Es mag paradox erscheinen, die Samtbohne (Mucuna pruriens) als „therapeutische Hoffnung“ zu bezeichnen, wo sie doch schon seit Jahrtausenden in der ayurvedischen Medizin zur Linderung von Kampavata (d. h. der Parkinson-Krankheit) verwendet wird.
Die Wissenschaft hat jedoch noch nicht alle Geheimnisse dieser ungewöhnlichen Pflanze gelüftet, obwohl sie in zahlreichen wissenschaftlichen Studien untersucht wurde. Ein erstes Rätsel wurde gelüftet: Ihr Reichtum an natürlichem Levodopa.
Die Samtbohne ist eine der wenigen natürlichen Quellen für dieses Molekül, dessen synthetische Form als Standardbehandlung gegen Parkinson eingesetzt wird. Diese atypische Zusammensetzung ist offensichtlich der Hauptgrund, warum sie von Betroffenen bevorzugt wird.
Die Einnahme bei Parkinson muss jedoch immer unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.
Mehrere Studien deuten darauf hin, dass Mucuna pruriens mehr ist als eine Quelle von L-DOPA (1).
Sie soll andere synergistische Moleküle enthalten, die in der Lage sind, die Wirkung von Levodopa zu verstärken. Zum Beispiel DOPA-Decarboxylase-Hemmer, die verhindern, dass L-DOPA abgebaut wird, bevor es das Gehirn erreicht.
Zum Beweis haben einige Studien neuronale Wirkungen mit Extrakten aus Mucuna pruriens hervorgehoben, die kein L-DOPA enthielten (2). Jüngste Studien identifizierten insbesondere Ursolsäure (3) und Chlorogensäure (4). Der Weg zum Verständnis der Rolle jedes aktiven Moleküls der Samtbohne, ihrer möglichen Komplementarität und ihrer konkreten Auswirkungen auf die Krankheit ist jedoch noch weit.
Die Erwartungen sind umso höher, als die Behandlung mit isoliertem (synthetischem) Levodopa nach und nach zu Dyskinesie, d. h. unwillkürlichen Muskelbewegungen, führt. Diese langfristige Nebenwirkung könnte bei einer Supplementierung mit Mucuna pruriens reduziert werden (5).
Nach der Diagnose der Parkinson-Krankheit wird empfohlen, sich, wie oben erwähnt, an einen Arzt zu wenden, bevor eine Nahrungsergänzung in Betracht gezogen wird.
Die möglichen Auswirkungen dieses ayurvedischen Mittels auf degenerative Erkrankungen und Kontraindikationen werden noch untersucht und sind nicht bestätigt.
In einem nicht pathologischen Kontext tragen Nahrungsergänzungsmittel mit Mucuna pruriens dazu bei, das Nervensystem zu erhalten und das Immunsystem zu unterstützen, insbesondere wenn sie einen standardisierten Gehalt an L-DOPA enthalten (wie das Nahrungsergänzungsmittel Mucuna Pruriens). Ihre Inanspruchnahme muss von medizinischem Fachpersonal begleitet werden, insbesondere bei Polymedikation.
Diese Tipps können die Wirkung steigern:
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